Philosophie - Soziologie - Medientheorie - Psychoanalyse

Artikel & Bücher

Abbildung zweier Buchdeckel

Luhmanns Theorie psychischer Systeme und das Freudsche Unbewusste

Willkür ist ein Luxus, der nur äusserst selten zur Option wird - jedenfalls soweit es den Bereich komplexer System/Umwelt-Beziehungen betrifft.

Durch aktuelle Forschungen veranlasst gehen zunehmend auch psychologische Strömungen, die teilweise über Jahrzehnte konträr zu Freuds Ansichten gestanden hatten, davon aus, dass die Psyche nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst operieren kann (vgl. G. Roth, E. Kandel, V. Ramachandran, O. Sacks, M. Solms u.a.). Nun lässt sich, wenn man Luhmann beim Wort nimmt, systemtheoretisch kein Unbewusstes konstruieren. Damit ist für die Systemtheorie die Möglichkeit, an derartige Forschungen bzw. Forschungsrichtungen anzuschließen, verbaut. Der Artikel zeigt Auswege aus diesem Dilemma.

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Sinn - Erfahrung - Subjektivität

In diesem Buch werden anhand der Begriffe Sinn,  Erfahrung &  Subjektivität Konvergenzen und Divergenzen von Luhmanns Systemtheorie, Freuds Psychoanalyse und neuester Analytischer Philosophie (vor allem der amerikanischen “philosophy of mind”) untersucht. Auch rückblickende Analysen, etwa des logischen Empirismus (Carnap) oder des Kritischen Rationalismus (Popper) finden hier statt. Der Versuch, angeblich Unvergleichbares zu vergleichen, steht also im Mittelpunkt dieser Untersuchung.
In vielen Zuschriften, für die ich danke, bin ich darauf hingewiesen worden, dass das erste Kapitel von "Sinn - Erfahrung - Subjektivität" sich auch als Einführung in die Systemtheorie Luhmanns eignet. Deshalb habe ich mich entschlossen, hier auf diese Einschätzungen hinzuweisen, in der Hoffnung, dass diejenigen, die nach einer kostenlos erhältlichen Einführung suchen, nun leichter fündig werden. Das Buch ist inzwischen  in die Google-Bibliothek  (googlebooks) aufgenommen worden.

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Psychoanalyse als Theorie autopoietischer Systeme

veröffentlicht in: Soziale Systeme 2/95 mit geänderter Paginierung. 
Thema:
Lässt sich Freuds Psychoanalyse (neo)kybernetisch lesen? Beschreibt Freud implizit die Psyche als ein autopoietisches System? Lassen sich Ich, Es und Über-Ich als codierte Subsysteme beschreiben?

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Luhmann und die Philosophie (Veröffentlichter Artikel)

Oder: Muss denn Luhmann immer Recht behalten? Eine Glosse, die sich ironisch der Frage widmet, wieso Luhmann uns mit seinen Quellenangaben so oft aufs Glatteis geführt hat. Veröffentlicht in leicht veränderter Form in Information Philosophie, 3/2005.)

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Terror und Medien - The media is the message

Zum Abschluss ein anlässlich des am 11. September auf die New Yorker Twin Tower verübten Terroranschlags auf wdr.de (am 14.09.01) veröffentlichter,  journalistischer Artikel zum 'Terrorismus als Medienspektakel'. Kein Anschlag zuvor hatte je  über ein so präzises 'Drehbuch' verfügt und sich 'mit Erfolg' daran gehalten ... 

Der Artikel wurde und wird zu meiner Freude, wie mir Studenten mitteilten,  als Unterrichtsmaterial in medienbezogenen und journalistischen  Studiengängen zum Thema 'Terror und Medien' verwendet. Da ich immer wieder um Zustellung gebeten werde, biete ich ihn hier bequemerweise als Text-Datei zum Download an.

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Hier eine html-Fassung meines Essays 'Eine kurze Reise zum Konstruktivismus'.

Weitere Textdownloads finden Sie auf der Startseite.


Philosophie - Medientheorie - Psychoanalyse - Konstruktivismus

"So, wie der Buchdruck den Schlüssel zur Neuzeit und zur Moderne darstellt, so bildet die Rhetorik den Schlüssel zu einem Verständnis der Antike und des Mittelalters. Aber erst die Beobachtung der Kollision von Rhetorik und Buchdruck lässt uns die Mechanismen jenes Wandels verstehen: Den  Untergangs der Rhetorik, das Aufkommen des Subjekts und auch den damit einhergehenden sozialen Wandel, der uns in Richtung Moderne führt."
(Auszug aus

"Vom Weltbild der Rhetorik,
dem Buchdruck und der
Erfindung des Subjekts"

das im Herbst 2011 im Velbrück-Verlag erscheinen wird.)


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Letzte Aktualisierung: 12.12.2010